|
Ein bisschen Historie . . . Die Körperhaarentfernung schaut auf eine Jahrtausend alte Tradition zurück. Schon in den frühen Hochkulturen war eine Körperhaarentfernung bekannt. Die hier verwendeten Materialien rufen bei uns heute aber sicherlich eher ein Unbehagen hervor. Zu nennen wären da unter anderen: Harz, Pflanzenextrakte, Eselsfett, Fledermausblut und Pech. Sogar abgeschliffene Steine und Muscheln wurden benutzt.
Auch im alten Ägypten war das Schönheitsideal ein haarloser Körper. Frauen entfernten sich nicht nur die gesamte Körperbehaarung, sondern auch die Augenbrauen. Aus heutiger Sicht hatte diese Körperhaarentfernung sicherlich auch einen hygienischen Aspekt. Es gibt alte Grabmalereinen von schamhaarlosen Sklavinnen. Die Ägypterinnen benutzten schon damals Bienenwachs zur Haarentfernung.
Auch die Griechen, wohl bemerkt mehrere Jahrtausende später, bevorzugten die Schamhaarentfernung. Durch griechische Vasenmalereinen, die datiert wurden auf 590 v. Chr., konnte dies bewiesen werden. Im damaligen Griechenland benutze man zur Körperhaarentfernung arsenhaltiges Orpiment (Arsen-Schwefel-Mineral).
Ein Blick ins antike Rom, mit seinen großartig angelegten Badeanlagen, zeigt uns, dass auch dort die Körperhaarentfernung bekannt und verbreitet war. Die Bäder waren Zentren der Körperpflege und sowohl Männer entfernten ihre Bein- und Achselbehaarung an diesem Ort, wie auch römische Frauen dort ihre Augenbrauen zupften oder ihre Schambehaarung epilierten. Im alten Rom benutzte man dafür grobe Handschuhe oder sandpapierähnliche Scheiben. Auch war dort die Körperhaarentfernung mit arsenhaltigen Mitteln bekannt.
Genau diese römische Bade- und Körperkultur wurde in weite Teile Europas, Nordafrikas und den Orient getragen durch deren Eroberungen.
Schauen wir zum Islam, diese Religion fordert seine Anhänger sogar auf zur Sauberkeit und Körperpflege. Fest verankert im Fitra (Fitra ist *die Art und Weise des Erschaffens oder des Erschaffenseins*) müssen sich Muslime (Männer und Frauen) nach der Reinlichkeitsregel alle 40 Tage enthaaren. Bei den Frauen dauert es meist nicht so lange, sie treffen sich oftmals kurz nach der Menstruation und üben eine monatliche Enthaarung aus.
Im Orient, vormerklich im arabischen Raum, stilisierte man die Haarentfernung vor einer Hochzeitszeremonie. Hier galt und gilt der haarlose Körper als rein, unbefleckt und ergeben. So wurden einer Braut alle Körperhaare, bis auf die Kopfhaare, entfernt. Man benutze zur Haarentfernung eine Zuckerpaste, das sogenannte Halawa. Es besteht aus Zucker und Zitronensaft und findet noch heute seinen Einsatz.
So spielte in den vergangenen Jahrtausenden immer wieder das Klima oder die Tradition eine große Rolle in der Körperhaarentfernung. Zuerst war es eine hygienische Notwendigkeit, aber daraus wurde im Laufe der Zeit ein Schönheitsideal.
![]() |
||||||||||||||
|
Artland, Quakenbrück, Badbergen, Nortrup, Menslage, Löningen, Herzlage, Berge, Bippen, Ankum, Bersenbrück, Rieste, Neuenkirchen, Damme, Steinfeld, Dinklage, Lohne, Bakum, Vechta, Cappeln, Cloppenburg, Wildeshausen, Oldenburg, Osnabrück, Bremen
Schulung, Lehrgang, Ausbildung, Kurs - Waxx® at Work -
Brazilian Waxing Kurse -
Partner Wellness Kurse -
Waxing Basic Kurse -
Das bin ich - Birgit Ellermann...
Waxing Gegenwart - Waxing Historie - Waxing Methoden - Waxx® at Work Waxing Studio in Quakenbrück - Tipps und Tricks rund ums Waxing Wellness - Honig Massage - Hot Stone & Cold Stone Massagen - Kräuterstempel Massage - Wohlgefühl für die Beine Waxing Studio - Preisliste - Anfahrt - Kontakt - Impressum - Unterstützung Schuhe - Friseur Ellermann in Quakenbrück - Tierbestattung © by earth-marketing.de |
|||||||||||||||